Sonder
Artist-Discovery neu gedacht: kuratierte Setcards für unabhängige Musikschaffende — ohne Algorithmen, Charts oder Like-Theater.

Problem
Unabhängige Musikschaffende gehen auf heutigen Musikplattformen oft zwischen Algorithmen, Playlists, Streaming-Statistiken und Kurzzeit-Metriken verloren. Wer hinter einem Track steht, welche Werke eine Künstler:in bereits veröffentlicht hat und in welchem kreativen Kontext diese Arbeit entstanden ist, lässt sich meist nur fragmentiert nachvollziehen. Profile, Releases, Biografien, Plattform-Links und Referenzen sind über verschiedene Dienste verteilt — wodurch Entdeckung oft oberflächlich bleibt.
Lösung
SONDER ist ein Konzept für eine kuratierte Artist-Discovery-Bühne. Jede Künstler:in erhält eine professionell gestaltete Setcard — inspiriert vom Setcard-Format aus der Modeling-Branche. Die Setcard bündelt Porträt, Eckdaten, Werkübersicht, Biografie, Discography, Plattform-Links, Setup, Gear, Genre-Kontext und verwandte Artists in einem konsistenten Format. SONDER ist dabei keine Streaming-Plattform, sondern die Bühne davor: ein strukturierter, würdevoller und kontextreicher Einstieg in die Person und das Werk hinter der Musik.
Zielgruppe
SONDER richtet sich an unabhängige Musikschaffende, Booker, Labels, Journalist:innen und Fans, die Musik jenseits von Streaming-Charts und algorithmischen Empfehlungen entdecken möchten. Gleichzeitig richtet sich das Konzept an Künstler:innen, die ihre Arbeit professionell, kuratiert und mit mehr Kontext präsentieren wollen.
Tech Stack
Compliance
Roadmap
Roadmap
1. Geschlossener Beta-Test
Start mit handverlesenen Künstler:innen aus dem Netzwerk, um Qualität, Format und redaktionelle Kuratierung zu prüfen.
2. Setcard-Iteration
Weiterentwicklung des Layouts auf Basis von Feedback zu Bio, Discography, Eckdaten, Streaming-Links, Setup, Gear und verwandten Artists.
3. Dashboard-Ausbau
Optimierung der Artist-Übersicht, Track-Verwaltung, Metadata-Editoren und Profile-Completeness-Funktionen.
4. Verifikations-Workflow
Entwicklung eines Onboarding- und Verifikationsprozesses, um kuratierte Qualität und Authentizität zu sichern.
5. Offene Onboarding-Phase
Schrittweise Öffnung für weitere Künstler:innen, sobald Format, Qualitätssicherung und Workflow validiert sind.
Setcard-Format
Die Setcard kommt aus der Modeling-Industrie: eine kompakte Karte mit Porträt, Eckdaten und Werkauswahl. Sonder überträgt das Format auf unabhängige Musikschaffende — als Gegenentwurf zur algorithmischen Playlist-Logik.
Screenshots
FAQ
Ist SONDER bereits ein fertiges Produkt?
Ist SONDER eine Streaming-Plattform?
Was unterscheidet SONDER von Spotify oder Bandcamp?
Warum Setcards?
Case Study
Überblick SONDER ist ein Konzept von Rebel Media Network für eine neue Form der Artist Discovery. Im Zentrum steht die Idee, unabhängige Musikschaffende nicht über Algorithmen, Charts oder Like-Zahlen sichtbar zu machen, sondern über kuratierte, professionell gestaltete Artist Setcards. Das Konzept überträgt das Setcard-Prinzip aus der Modeling-Branche auf die Musikbranche: Eine kompakte, visuelle und strukturierte Profilseite zeigt, wer eine Künstler:in ist, welche Musik veröffentlicht wurde, welcher kreative Kontext dahintersteht und wo die Werke gehört werden können. SONDER ist aktuell kein fertiges Produkt, sondern ein früher Prototyp beziehungsweise ein Konzept. Ausgangslage Die digitale Musiklandschaft ist stark von Streaming-Plattformen, Playlists, algorithmischen Empfehlungen und kurzfristigen Kennzahlen geprägt. Für unabhängige Künstler:innen entsteht dadurch ein Sichtbarkeitsproblem: Musik wird zwar veröffentlicht, aber die Person, der kreative Hintergrund und die Gesamtarbeit hinter dem Track bleiben oft unsichtbar. Viele Artist-Profile sind über verschiedene Plattformen verteilt. Biografie, Discography, Links, visuelle Identität, Referenzen und Kontext sind selten an einem Ort gebündelt. Für Booker, Labels, Journalist:innen und Fans erschwert das eine fundierte Entdeckung neuer Künstler:innen. Herausforderung Die zentrale Herausforderung besteht darin, unabhängigen Musikschaffenden eine Bühne zu geben, die mehr leistet als ein Streaming-Profil. SONDER soll nicht einfach weitere Musik abspielen, sondern Orientierung schaffen. Gesucht wird ein Format, das: Künstler:innen professionell und visuell stark präsentiert Musik, Biografie, Werke und Kontext bündelt ohne Ranking-, Like- oder Chart-Mechaniken funktioniert für Fans, Medien, Booker und Labels schnell verständlich ist langfristig kuratierte Qualität statt Masse unterstützt Konzept SONDER entwickelt dafür das Format der Artist Setcard. Jede Setcard funktioniert wie eine kuratierte Übersicht über eine Künstler:in. Sie zeigt zentrale Informationen, visuelle Identität, musikalische Werke, Plattform-Links, Genre-Kontext, Setup, Gear und verwandte Artists in einem einheitlichen Format. Der Ansatz ist bewusst nicht auf Streaming ausgelegt. SONDER versteht sich als Discovery Layer vor dem eigentlichen Hören. Die Plattform soll helfen, Künstler:innen besser einzuordnen, bevor Nutzer:innen zu Spotify, SoundCloud, Bandcamp oder anderen Plattformen wechseln. Lösung Die Lösung besteht aus einem kuratierten digitalen Profilsystem für unabhängige Musikschaffende. Anstelle klassischer Social-Media-Profile oder Streaming-Seiten bietet SONDER eine strukturierte Artist-Präsentation mit redaktionellem Charakter. Die Setcard macht sichtbar: wer die Künstler:in ist welche Releases und Tracks vorhanden sind welche musikalische Richtung verfolgt wird welche Plattformen und Links relevant sind welches Setup oder Gear genutzt wird welche verwandten Artists oder Einflüsse bestehen wie vollständig und professionell das Profil gepflegt ist Damit entsteht ein Format, das sowohl für Künstler:innen als auch für Entdecker:innen nützlich ist: Künstler:innen erhalten eine hochwertige Präsentationsfläche, während Booker, Labels, Medien und Fans schneller verstehen, warum ein Artist relevant ist. Zielgruppe SONDER richtet sich an unabhängige Musikschaffende, die ihre Arbeit professioneller und kontextreicher präsentieren möchten. Gleichzeitig adressiert das Konzept Menschen und Organisationen, die neue Artists entdecken, kuratieren oder weiterempfehlen. Zur Zielgruppe gehören insbesondere: Independent Artists Producer und Musiker:innen Booker und Veranstalter Labels und A&Rs Musikjournalist:innen Kurator:innen Fans, die Musik abseits algorithmischer Feeds entdecken möchten Nutzen Für Künstler:innen bietet SONDER eine kompakte, hochwertige und kuratierte Präsentationsform. Statt viele einzelne Links zu verschicken, können sie ihre Arbeit über eine zentrale Setcard zeigen. Für Booker, Labels und Medien bietet SONDER eine schnell erfassbare Übersicht, die mehr Kontext liefert als ein einzelner Streaming-Link. Für Fans entsteht ein ruhigerer, bewussterer Einstieg in neue Musik — ohne Ranking-Druck, ohne Like-Zahlen und ohne algorithmische Übersteuerung. Roadmap Phase 1 — Konzept und Prototyp Definition des Setcard-Formats, Aufbau erster Beispielprofile und Entwicklung der visuellen Grundstruktur. Phase 2 — Geschlossene Beta Test mit ausgewählten Künstler:innen aus dem Netzwerk. Ziel ist es, das Format, die Inhalte und die redaktionelle Qualität zu validieren. Phase 3 — Dashboard und Profilpflege Ausbau von Funktionen zur Pflege von Artist-Daten, Tracks, Links, Discography, Bio, Setup, Gear und Profilvollständigkeit. Phase 4 — Verifikation und Kuratierung Entwicklung eines Onboarding- und Prüfprozesses, damit SONDER nicht zu einer offenen Massenplattform wird, sondern kuratierte Qualität behält. Phase 5 — Erweiterung Schrittweise Öffnung für weitere Artists, Partner und mögliche redaktionelle Formate. Fazit SONDER positioniert sich als Gegenentwurf zur rein algorithmischen Musikentdeckung. Das Konzept stellt nicht Plays, Likes oder Charts in den Mittelpunkt, sondern Künstler:innen, Kontext und kuratierte Sichtbarkeit. Als Prototyp zeigt SONDER, wie Independent Artists professioneller präsentiert und besser entdeckt werden könnten — nicht als weiteres Streaming-Angebot, sondern als visuelle, strukturierte und redaktionell gedachte Bühne vor dem Stream.
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